Nach nur neunmonatiger Bauzeit startete der jüngste von insgesamt sechs Amazon Standorten in Österreich. Mit dem neuen Verteilzentrum in Klagenfurt sind es nun vier Logistikstandorte plus ein Amazon Web Services (AWS) Büro im Wiener Icon Tower sowie ein Forschungs- und Entwicklungsstandort in Graz.

Insgesamt 330 Millionen Euro hat Amazon seit 2016 in Österreich investiert und über 600 direkte Jobs geschaffen. Mit den Arbeitsplätzen von lokalen Lieferpartnern, die für Amazon die Bestellungen an Kund:innen in Österreich zustellen, sind es sogar mehr als 1.200 Jobs.

Miriam Enzi, Regionalleiterin von Amazon Logistics in Österreich, begrüßte die Gäste im neuen Amazon Verteilzentrum Klagenfurt. 

Verteilzentren wie in Klagenfurt übernehmen eine wichtige Aufgabe innerhalb der Amazon Logistik: „Sie sind für die sogenannte ‚letzte Meile‘, also den letzten Lieferabschnitt und die Zustellung der Pakete an Kund:innen verantwortlich. Durch Verteilzentren können wir noch schnellere und flexiblere Lieferoptionen bieten“, sagt Miriam Enzi. Die gebürtige Kärntnerin ist Regionalleiterin für Österreich bei Amazon Logistics und verantwortlich für die Verteilzentren in Klagenfurt, Wien, und Großebersdorf. „Wir investieren laufend, um der Nachfrage unserer Kund:innen gerecht zu werden. Mit dem neuen Verteilzentrum in Klagenfurt profitieren nun auch Amazon Kund:innen im Süden Österreichs von schnelleren Lieferungen.“ Das Liefergebiet erstreckt sich über Klagenfurt und Umgebung bis in die westliche Steiermark. Für Miriam ist die Eröffnungsfeier auch ein persönlicher Meilenstein: „Das ist das erste Verteilzentrum, das ich in meiner Rolle als Regionalleiterin eröffnen darf. Dass der Standort noch dazu in meiner Heimat Kärnten ist, freut mich besonders.“

Durch Amazon bis zu 200 direkte und indirekte Jobs in Kärnten

200 direkte und indirekte Jobs entstehen in der Region durch die Ansiedlung von Amazon in Klagenfurt. „Wir schaffen rund 100 neue Stellen in unserem Verteilzentrum. Dazu kommen mehr als 100 für Fahrer:innen, die bei unseren drei unabhängigen Lieferpartnern beschäftigt sind“, erläutert Jordan Kremnitzer, Standortleiter bei Amazon in Klagenfurt. „Wir haben bereits ein tolles Team aufgebaut. Wir bieten gute Konditionen und tolle Karrierechancen für ganz unterschiedliche Jobs.“

Von der Sortiermitarbeiter:in bis zur Führungskraft: Amazon ist ein guter Arbeitgeber für rund 100 Mitarbeiter:innen in Klagenfurt.

Die symbolische Schlüsselübergabe des Gebäudes erfolgte durch den Projektentwickler Fraktal Development. Geschäftsführer Anthony Pink freut sich über die gelungene Zusammenarbeit der letzten Monate: „Gemeinsam mit unseren österreichischen Partnern konnte das Projekt in Rekordzeit fertiggestellt werden. Die Umsetzung des Baus ermöglichten rund 200 österreichische Firmen – 14 davon direkt aus Kärnten.“ Bis zu 110 Fachkräfte waren auf der Baustelle beschäftigt. Insgesamt hat Fraktal über 40 Millionen Euro in die Errichtung des Verteilzentrums investiert.

 

Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider (rechts im Bild). Hier mit Markus Neumayer, Regional Director, Amazon Logistics MEU South.

Christian Scheider, Bürgermeister von Klagenfurt: „Jetzt ist es endlich soweit, das Amazon Verteilzentrum kann seine Arbeit aufnehmen. Nach weniger als einem Jahr Bauzeit, wurde das Gebäude nun fertiggestellt. Mit der Entwicklung der Industrie- und Gewerbezone im Osten Klagenfurts (KIZ Ost) konnte Klagenfurt einen markanten Wirtschaftsschwerpunkt setzen. Die Neuansiedlung des Amazon Verteilzentrum bestätigt die erfolgreiche Ausrichtung der Landeshauptstadt als Betriebsansiedelungsstandort und, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.“

Stadtrat Max Habenicht, Wirtschaftsreferent Klagenfurt: „Als Wirtschaftsstadtrat der Landeshauptstadt bin ich über die Eröffnung des neuen Verteilzentrums Klagenfurt Ost sehr erfreut. Für die Menschen in unserer Stadt sind besonders die vielen entstandenen Arbeitsplätze ein toller Gewinn. Der Online-Handel ist für viele Betriebe bereits jetzt eine Chance, ihre Produkte einem großen Kundenkreis anbieten zu können. Dieser Trend wird unmittelbar nicht aufzuhalten sein und von den Kunden immer stärker nachgefragt. Die Verschränkung von stationärem und Online-Handel wird zukünftig eine noch größere Herausforderung für unsere Betriebe sein, aber andererseits viele Entwicklungsmöglichkeiten bieten.“

Anthony Pink, Geschäftsführer des Projektentwicklers Fraktal Development und Amazon Verkaufspartner Markus Miklautsch.

Der Amazon Marktplatz und seine Chancen für österreichische Verkaufspartner.
Der Kärntner Unternehmer Markus Miklautsch hat für seine Firma Stilmelange bereits vor zehn Jahren die Chancen durch Amazon erkannt. Damals war er einer der ersten Verkaufspartner von Amazon in Österreich. Mittlerweile verkaufen über 2.500 kleine und mittlere Unternehmen aus Österreich ihre Produkte erfolgreich über den Amazon Marketplace – darunter mehr als 400 aus Kärnten und der Steiermark. Vor allem die internationalen Verkaufsmöglichkeiten seien ein riesiger Vorteil, sagt Markus Miklautsch: „Der Einstieg über den deutschsprachigen Marktplatz war für uns der erste Schritt internationale Kunden zu erreichen. Danach war es sehr einfach, europaweit zu verkaufen. Inzwischen haben wir mit Hilfe von Amazon bereits in über 30 Länder weltweit exportiert, darunter in die USA und sogar nach Sierra Leone.“

Was Amazon in Österreich ausmacht?
Unsere virtuelle Landkarte gibt einen Überblick unserer Standorte, lokalen Partnerschaften und unseres sozialen Engagements.

Mehr über die Erfolge unserer österreichischen Verkaufspartner erfahrt ihr im KMU Report 2022.