Vernetzung der Systeme schreitet weiter voran

Die Industrie ist im Wandel – nur wer es schafft, Maschinen und Anlagen effizient miteinander zu vernetzen, kann auf dem hart umkämpften Markt bestehen. Unternehmen müssen zielgerichtet vorgehen, um den individuellen Anfragen der Kunden weiterhin gerecht zu werden. Auch in der Kunststoffindustrie werden die Produkte immer spezieller, was bedeutet, dass auch die Produktionsverfahren immer individueller werden. Dieser Herausforderung stellt sich die Eichholz Silo- und Anlagenbau GmbH mit ihren Anlagen. Doch auch die Vielseitigkeit und Skalierbarkeit der Automatisierungstechnik muss diesen gestiegenen Anforderungen standhalten.

Aus diesem Grund hat Eichholz die neue Steuerung „Siltronic XL“ mit einem 12 bis 22-Zoll-Touch-Bildschirm entwickelt. Ausgehend von einer Grundsoftware für die Automatisierung von Silo- und Fördertechnik bietet das offene System eine hohe Kompatibilität zu anderen Systemen. So sind Schnittstellen zu diversen Leit-, Automatisierungs- und Datenbanksystemen integriert oder integrierbar, die der nicht mehr wegzudenkenden Vernetzung der Systeme gerecht werden. Weiterhin enthält die Steuerung die Möglichkeit, Füll- und Schichtprotokolle zu erstellen, aber auch Prozessdaten abzuspeichern, die aus der Büroebene dann vom Speicher der Steuerung jederzeit abgerufen werden können. Dabei werden individuelle Wünsche der Kunden berücksichtigt. Neben der Möglichkeit zur Fernwartung enthält das System ein E-Mail-Benachrichtigungssystem, diverse Trenddarstellungen sowie Serviceseiten für das schnelle Erkennen und Beheben von Fehlern im Prozess. Bei den Schnittstellen sind die Kopplungsmöglichkeiten zur Officeebene, zu Systemen wie ProLeiT, InTouch, Siemens PCS 7 bis hin zu SAP möglich.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Eine E-Mail kann beispielsweise in einstellbaren Abständen Informationen zum Produkt und zum Anlagenzustand an eine übergeordnete Stelle versenden. „Die Anzahl der E-Mail-Adressen ist dabei frei wählbar“, verdeutlicht Josef Eichholz, Geschäftsführer der Eichholz Silo-und Anlagenbau GmbH. „Viele Parameter kann der Anwender selbst einstellen.“ Will ein Kunde seine Förderanlagen zu bestimmten Nachtstunden einschalten, ist das mithilfe der Steuerung kein Problem.“ Auch die Aktivierung strengerer Einschaltkriterien für die Befüllung großer Siloanlagen ist mit der Steuerung flexibel möglich.

Neben der Steuerung konzipiert das Unternehmen Eichholz individuelle Schüttgutanlagen für Unternehmen aus der Lebensmittel-, Chemie-, Kunststoff- und Automobilbranche. Außerdem zählen unter anderem Silos, Schüttgutbehälter, Mischer, Förderanlagen sowie weitere Füllstandsüberwachungen zum Portfolio des Unternehmens aus Schapen. Weitere Informationen unter www.eichholz-silos.de

Über Eichholz Silo- und Anlagenbau GmbH
Als Fachbetrieb für die Herstellung von Aluminium- und Edelstahlsilos konzipiert die Eichholz Silo- und Anlagenbau GmbH individuelle Schüttgutanlagen. Vor über 50 Jahren als Produzent landwirtschaftlicher Produkte gegründet, hat sich das Familienunternehmen aus Schapen im Laufe der Jahre zum Spezialisten für die Handhabung von Schüttgütern entwickelt. Die individuellen Schüttgutlösungen produziert Eichholz im eigenen Betrieb. Internationale Kunden aus Chemie, Lebensmittel, Kunststoff, Automobil, Pharmazie, Rohstoff, Recycling, Keramik, Holz, Baustoff oder Umwelttechnik setzen auf die Lösungen von Eichholz. Zum Portfolio zählen unter anderem Silos, Schüttgutbehälter, Mischer, Handlingsysteme sowie Förderanlangen, Füllstandsüberwachungen oder Steuerungen.