Die PROFACTOR Gruppe gilt als Nummer 1 in Österreich bei angewandter, kundenspezifischer Produktionsforschung. Dass Qualität hierbei eine große Rolle spielt, steht außer Frage. TEXT: ANGELIKA THALER

Im Jahre 1995 gründete die „Vereinigung zur Förderung der Modernisierung der- Produktionstechnologie in Österreich“ die PROFACTOR GmbH mit Sitz in Steyr und weiterem Standort in Seibersdorf, wo heute etwa 110 Mitarbeiter mit der nutzerorientierten Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft beschäftigt sind. 

Fastcargo zeigt es vor
 
Gemeinsam mit einigen Partnern entwickelt PROFACTOR in diesem EU-geförderten Projekt einen Prototypen für ein skalierbares, horizontales Umschlagsystem zur automatisierten Verladung von standardisierten Ladeeinheiten für den multi-modalen Warenverkehr. Das Ziel ist, bis zum Frühjahr 2009 einen Demonstrator zu designen, der die Funktionalität des Systems zeigen soll, das später beispielsweise für intermodale Knoten oder Terminals mit hohem Umschlag eingesetzt werden kann. „Wir haben eine eigene Simulationsgruppe, etwa auch für Logistik-Simulationen“, erzählt DI (FH) Martin Kornfeld, Quality Manager bei PROFACTOR. 

Technische Logistik
 
Steigende Prozesskomplexität im Transport und in der Produktion sind neben der wachsenden Konkurrenz oft die größten Herausforderungen für Unternehmen. „Mit unseren Softwarelösungen unterstützen wir bei der Planung, Steuerung und Optimierung logistischer Einsatzgebiete. Ein konkretes Beispiel hierfür ist DynaTours“, erläutert Kornfeld. 

Zertifizierte Qualität
 
„Über allem schwebt so zu sagen die Kundenzufriedenheit. Mit Hife der Zertifizierung können wir unsere Qualitätsorientierung nachweisen und gleichzeitig zeigen, dass wir darauf großen Wert legen“, erläutert Kornfeld die Beweggründe für die in diesem Jahr abgeschlossenen Zertifizierung. Zudem hätte es auch interne Gründe dafür gegeben: „In so einer großen Gruppe mit vielen unterschiedlichen Forschungsgebieten ist es ein großer Vorteil, eine gemeinsame Basis, einen definierten Standard – etwa für Dokumente – zu haben.“ Auch neue Mitarbeiter wären so in der Lage, sich schneller ins Unternehmen zu integrieren. Kornfeld: „Durch die Zertifizierung haben wir nicht unsere Philosophie geändert, sondern einen Standard für alle eingeführt.“ Durch die erreichte Effizienzsteigerung aufgrund geringerer Reibungsverluste würden die Vorteile auch die Kosten klar übersteigen.