Viele Unternehmen setzen in ihren Anlagen auf Elektro-Flurförderzeuge, in deren Anschaffungskosten natürlich auch die passende Batterie und das zugehörige Ladegerät einfließen.

Während in den letzten Jahren aufgrund des geringeren Anschaffungspreises häufig Batterieladegeräte mit 50 Hz-Trafo-Technologie gekauft wurden, geht man angesichts steigender Energiekosten und der Einbeziehung der Lifecycle-Costs vermehrt dazu über, in die wesentlich effizientere Active Inverter Technology zu investieren – eine der bahnbrechenden Erfindungen von Fronius.

Active Inverter Technology
Nur wenige machten sich bislang Gedanken über den Wirkungsgrad von Ladegeräten. Bedenkt man aber den direkten Zusammenhang zwischen Wirkungs-grad, Ladedauer und Stromverbrauch, lohnt es sich, die Sache näher anzusehen: „Während marktübliche 50 Hz-Ladegeräte etwa 55 bis 75 Prozent Wirkungsgrad erreichen, ermöglicht das ausgeklügelte Zusammenspiel von primärgetakteter Leistungselektronik mit digitalem Regelkreis bei Fronius-Ladegeräten mit Active Inverter Technology einen Wirkungsgrad von bis zu 96 Prozent“, erklärt Harald Scherleitner, Spartenleiter, FRONIUS International GmbH. Ein weiterer Vorteil: „Durch die einmalige Kombination aus digitalem Regelkreis, dU/ dt-Technologie (Spannungsänderung/Zeit, Anm.) und Ladespannung mit geringster Restwelligkeit verlängert sich die Lebensdauer der Batterie um bis zu 25 Prozent“, freut sich Scherleitner.

Batterie-Betriebskosten Check
Einen besonderen Service bietet Fronius mit dem Batterie-Betriebskosten Check: „Unsere Experten führen vor Ort eine Analyse durch und erheben das Einsparungspotenzial in den drei Dimensionen Stromkosten, Batteriewartung und Wiederbeschaffung“, beschreibt Scherleitner den Ablauf. Durch den erheblich geringeren Energieverbrauch ist ein Return on Investment bereits nach zwei bis drei Jahren gegeben. Positiver Nebeneffekt: durch die Einsparung von Energie reduziert sich der CO2-Ausstoß, man hilft also nicht nur dem
Budget, sondern auch der Umwelt.

Quelle: Logistik Express Ausgabe 2 | 2009