Wo Rauch ist, da erstickt auch das Feuer

Im hessischen Walluf produziert die Firma Engel Elektroantriebe Komponenten und Systeme der elektrischen Antriebstechnik. Seit 2015 werden in Summe mehr als 1 Million Einzelteile für die Motorenherstellung in einem Lagerlift Shuttle XP 700 von Kardex Remstar raumsparend gelagert. Ein integriertes Brandschutzkonzept stellt sicher, dass im Ernstfall die Brandquelle sofort beseitigt wird, ohne dass das Lagergerät oder die eingelagerten Artikel Schaden nehmen.

KardexRemstar_PR_Engel_Pic2Engel Elektroantriebe zählt in Deutschland zu den führenden Herstellern von Komponenten und Systemen der elektrischen Antriebstechnik für industrielle Anwendungen. Das Portfolio umfasst Motoren, Getriebe und Regeleinheiten. In der Motorenproduktion müssen Einzelteile und Komponenten jederzeit schnell zur Verfügung stehen. Dafür hat Engel vergangenes Jahr einen Lagerlift des Typs Shuttle XP 700 von Kardex Remstar geordert. Das Gerät verfügt über eine Lagerkapazität von rund 200 Quadratmetern auf 10,5 Quadratmetern Grundfläche und ist über drei Stockwerke zugänglich.

Integrierter Brandschutz
Der Lagerlift von Kardex Remstar stellt darüber hinaus einen richtlinienkonformen Brandschutz sicher und schützt im Ernstfall die Lagerartikel und das Gerät selbst. Möglich wird dies mit einem innovativen Brandschutzkonzept von Kardex Remstar. Die Brandschutzanlage funktioniert mit Stickstoff – ein Inertgas, das rückstandsfrei ist und kaum mit anderen Stoffen reagiert. Im Brandfall wird das Gas durch spezielle Düsenrohre, die sich vertikal über die gesamte Gerätehöhe erstrecken, ins Innere des Gerätes eingeleitet. Um keine Schäden zu verursachen, geschieht dies mit geringem Druck. Der Sauerstoffgehalt sinkt rasch und gleichmäßig. Dadurch wird der entstehende Brand frühzeitig gelöscht. Anschließend sorgt eine zusätzliche sogenannte Halteflutung für noch mehr Sicherheit: Die Sauerstoffkonzentration wird über mindestens zehn Minuten so gering gehalten, dass eine Rückzündung nachhaltig verhindert wird.

KardexRemstar_PR_Engel_Pic1Früh erkannt – Gefahr schnell gebannt
Teil des Brandschutzkonzeptes ist auch ein ausgefeiltes Früherkennungssystem. Dafür sind über die gesamte Gerätehöhe Kunststoffrohre installiert, die permanent Luftproben aus dem Geräteinneren ansaugen und auf Rauchpartikel untersuchen. Überschreitet die Partikelkonzentration den vorgegebenen Grenzwert, wird akustisch und optisch Alarm ausgelöst und die Stickstoffflutung eingeleitet. Zwischen Alarm und Stickstoffflutung gibt es eine kleine Zeitverzögerung, sodass Personen Zeit haben, den Gefahrenbereich zu verlassen.

„Mit dem Brandschutzkonzept von Kardex Remstar gehen wir konform mit den Richtlinien der VdS Schadenverhütung“, sagt Thomas Preußer, der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens. „Außerdem können wir sicher sein, dass im Ernstfall die eingelagerten Komponenten und das Lagergerät selbst keinen Schaden nehmen.“