Interview mit  Franz Salomon, Geschäftsführer Salomon Automation GmbH

2008 war für uns ein durchaus erfolgreiches Jahr, herausragende Ereignisse waren natürlich unser 25-jähriges Jubiläum sowie die Integration in die SSI-Schäfer-Gruppe, durch die die Sorge um den Marktzugang wegfällt. Das nächste Jahr wird aufgrund der Rahmenbedingungen spannend,  auch wenn der Abschwung bei den Logistikkomponenten schwächer zu spüren ist als in anderen Bereichen. Deshalb sind wir auch durchaus zuversichtlich, weiterhin gesundes Wachstum zu erzielen.

Wir wollen unseren Marktauftritt konsequent erweitern und mit entsprechender Energie solide organisch wachsen. Man kann sagen, die Rezession ist die Konjunktur der Tüchtigen und das best investierte Kapital ist das verbrauchte, denn das kann einem niemand wegnehmen. Es gibt zwei Gründe für unsere verhaltene Zuversicht: zum einen der breitere Marktzugang, und zum anderen unser Produkt, Software und Systeme für automatische Läger. Gerade in rezessiven Zeiten hebt sich das Rationalisierungspotenzial, da die Kostenstruktur entlang der exekutiven Supply-Chain sorgfältig überprüft wird. Daher sind auch jene Projekte, die nun gestartet werden, verstärkt auf Rationalisierung ausgerichtet.

Die Prämissen sind kleiner, vernetzter, schneller und die Möglichkeit, die Waren über den gesamten intralogistischen Fluss hinweg zu verfolgen und so insgesamt das Optimum zu erzielen. Um den Standort Österreich auch zukünftig abzusichern, ist dringend eine Anhebung des Bildungsniveaus erforderlich. Denn wenn man keine geeigneten Mitarbeiter findet, muss man sich früher oder später andernorts umsehen,  und derzeit herrscht ein Mangel an Facharbeitern.

Zu Weihnachten wünsche ich mir ein paar Tage Urlaub und Zeit für die Familie, Gesundheit für alle Leute die mir nahe stehen und generell wünsche ich den Menschen Vernunft, um nicht aus Eitelkeit
und Rechthaberei auf falschen Dingen zu beharren.

Quelle: Logistik Express Online-Journal – Nr.4