Keller & Kalmbach, 1878 in München gegründet, ist eines der führenden Großhandelsunternehmen für Verbindungselemente und Befestigungstechnik, Sonder- und Zeichnungsteile sowie MRO-Bedarfe.

Der Spezialist für C-Teile-Management sorgt mit seinen innovativen Logistikkonzepten für maßgeschneiderte Lösungen bei Kunden aus der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Bahnindustrie und der Land- und Baumaschinenindustrie. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2016 mit 800 Mitarbeitern einen Umsatz von 270 Mio. Euro und genießt in der Branche einen hervorragenden Ruf als kompetenter Lieferant, Dienstleister und Partner.

Mit eLogistics stellt Keller & Kalmbach auf der LogiMAT 2018 eine IT-basierte Plattform zur automatisierten Warenbewirtschaftung vor, die u.a. die Einbindung von Drittlieferanten und die Steuerung der Intralogistik ermöglicht. Daneben präsentiert das Unternehmen Kanban-Logistiksysteme auf RFID- und NFC-Basis.

Die Anforderungen in der Produktionsversorgung werden immer komplexer, Reaktions- und Entwicklungszeiten kürzer und es ist wichtiger denn je, flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Der Weg führt zusehends zur sogenannten „Smart Factory“. Umso wichtiger ist es für Einkauf und Logistik, standardisierte Infrastrukturen für das eigene Unternehmen zu schaffen. Der Anstoß für logistische Prozesse wird nicht mehr von großen, zentralen Systemen gegeben, sondern durch Systeme, die sich selbst steuern und ihren Nachschub, sei es für Produktion oder für die Instandhaltung, automatisch bestellen.

eLogistics ist eine intelligente, IT-basierte Lösung zur automatisierten Warenbewirtschaftung, die genau hier ansetzt. Die Plattform ermöglicht die Steuerung aller Material- und Informationsflüsse von Artikeln mit wiederkehrenden Bedarfen. In eLogistics werden alle relevanten Informationen gesteuert, überwacht, protokolliert und ausgewertet. Dabei erkennt das System fehlende Behälter und defekte Transponder sowie unlogische Bestellungen (z.B. Doppelbestellungen). Produkte von anderen Lieferanten können integriert werden. Ebenso lässt sich die werksinterne Materialversorgung einer mehrstufigen Fertigung unter Berücksichtigung des Pull-Prinzips steuern. Eine weitere Besonderheit ist der bidirektionale Datenaustausch. Hierbei werden die Daten nicht mehr nur monodirektional, also i.d.R. Bestelldaten vom Kunden zum Lieferanten gesendet, sondern auch gezielt zurück übertragen. So wird beispielsweise die Liefermeldung direkt als Information auf dem Transponder angezeigt, der sich beispielsweise am Lager-Behälter befindet.

Ohne logistische Systeme, also der „Hardware“, bestehend aus Regalen, Behältern, Transpondern, intelligenten Etiketten, den Datenübertragungseinheiten etc., die von eLogistics gesteuert und mit Daten gespeist werden, wäre eLogistics nicht funktionsfähig. Neben klassischen Belieferungssystemen verfügt Keller & Kalmbach auch über eine komplett neue Generation von Kanbanlösungen, die direkt mit eLogistics kommunizieren: turnLOG® 2, pushLOG® 2, reachLOG®, weightLOG®, dropLOG®, moveLOG und parkLOG. Die Funktechnologie basiert auf der in der Industrie bewährten RFID-Technologie. Daneben kommen Near-Field-Communication (NFC) und „low energy“ Datenübertragung zum Einsatz. Bei den neuen Systemen spielen Aspekte wie Sensorik und Energieeffizienz eine entscheidende Rolle.

Keller & Kalmbach GmbH

Halle 5 / Stand F65

Mehr Informationen unter: www.keller-kalmbach.com