Alles fest im Griff: Handlinggerät führt dank spezieller Software auch sensibelste Bewegungen bei maximaler Bewegungsfreiheit aus. Krämer Maschinenbau GmbH präsentiert die Hebehilfe LIONGRIP

Um die Gesundheit von Mitarbeitern zu schonen und Ausfallzeiten zu minimieren, werden für manuelle Tätigkeiten mit ständig wiederkehrenden Bewegungsabläufen zunehmend Handlinggeräte angeschafft. Bei vielen Modellen sind die Einsatzmöglichkeiten jedoch begrenzt: Sie können die Arbeitenden zwar beim Heben schwerer Gegenstände entlasten, sie jedoch nicht flexibel bei komplizierten Bewegungsabläufen unterstützen. Zum einen sind sie nicht dazu imstande, Lasten zu drehen oder zu schwenken, zum anderen sind sie für manche Materialien oder Formen schlicht ungeeignet.

Dieses Problem löst nun die schwedische Firma Hofpartner mit dem Handlinggerät LIONGRIP, das im deutschsprachigen Raum, Frankreich und Italien durch die Krämer Maschinenbau GmbH vertrieben wird: Ein Auslegearm mit fünf Gelenken und verschiedene, an die jeweiligen Anforderungen angepasste Greifvorrichtungen ermöglichen das Versetzen, Einlegen und Schwenken unterschiedlichster Lasten mit bis zu 150 kg Gewicht. Ein besonderes Feature stellt die selbst entwickelte Steuerungssoftware dar, die selbst bei zerbrechlichen und mit größter Sorgfalt zu behandelnden Lasten höchste Sicherheit bietet. Auf der diesjährigen Logimat kann der LIONGRIP besichtigt und getestet werden.

Sein bis zu vier Meter langer, an einer stationären Säule angebrachter Tragarm verfügt über fünf Gelenke und deckt somit einen Radius von mehr als 400° ab. Im Gegensatz zu herkömmlichen Handhabungsgeräten ist der LIONGRIP äußerst robust. Mühelos lassen sich damit Lasten von bis zu 200 kg auch außermittig anheben. Dabei erreicht der pneumatisch unterstützte Säulenmanipulator Höhen von bis zu 1,50 m. Auf Wunsch sind auch Erweiterungen der Werte auf 200 kg Traglast und 2,00 m Höhe möglich. Außerdem sind spezielle Greifer verfügbar, die Wickelwellen außermittig anheben können sowie Rollen problemlos in verschiedene Richtungen wenden und schwenken.

Das Heben und Senken der Last steuert der Mitarbeiter durch einen drucksensiblen Schalthebel am Schwenkarm. Die horizontale Bewegung hingegen führt der Mitarbeiter selbst aus – für maximale Präzision. Zusätzlich wird er dabei durch die eingebaute, selbstentwickelte Software unterstützt. Sie reguliert den Druck, der auf die Lasten wirkt, und verhindert, dass das Gerät versehentlich während des Betriebs ausgeschaltet wird. Außerdem dient die Software als Überlastsicherung und gleicht Druckluftausfälle aus. Auf diese Weise werden jederzeit der Schutz und die Sicherheit der Mitarbeiter, der Lasten und des LIONGRIP selbst gewährleistet.

Flexibler Einsatz in allen Bereichen
Die Verwendungsbereiche des LIONGRIP beschränken sich nicht nur auf Wickelwellen und Rollen. Statt eines Rollenwenders beziehungsweise -greifers können auch andere Aufnahmevorrichtungen wie Gabeln, Zangen, Elektromagnete oder Vakuumsauger angebracht werden. Somit lassen sich selbst unförmige oder leicht zu beschädigende Gegenstände wie Werkzeuge, Glasplatten oder Solarpanele anheben, drehen und schwenken. „Ein Kunde setzt den LIONGRIP in einer Kaffeerösterei ein: Die Säcke werden zur Qualitätskontrolle angehoben und dann in eine Maschine entleert“, bestätigt Bernd Krämer die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Krämer Maschinenbau GmbH

Halle 7 / Stand A11

Mehr Informationen unter: www.liongrip.de