Bei Linde erhalten Lehrlinge nicht nur eine Ausbildung, sondern auch eine Perspektive – zum Wohle aller Beteiligten.

Die Linde Fördertechnik GmbH mit Sitz in Linz hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich ihr qualifiziertes Fachpersonal selbst auszubilden und damit gleichzeitig jungen Menschen die Chance auf eine erfolgreiche Zukunft zu bieten. „Bereits im Jahr 2004 haben wir die Linde Nachwuchs-Akademie, die LINAK, ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der voestalpine Lehrwerkstätte und anderen Partnern bilden wir Mechatroniker aus“, erklärt Dipl.-Ing. Klaus-Dieter Witzger, Geschäftsführer des Unternehmens. Geplant sei in weiterer Folge eine österreichweite Ausbildungsoffensive, um in allen Standorten ortsansässige Mitarbeiter beschäftigen zu können. Inzwischen konnten bereits etwa 60 Lehrlinge ihre Ausbildung abschließen, viele davon mit ausgezeichnetem Erfolg. „Wir geben allen die Garantie, im Unternehmen bleiben zu dürfen, wenn sie gut abschließen“, verrät Witzger einen zusätzlichen Ansporn.

Die Vorteile der eigenen Ausbildung liegen für den Unternehmer klar auf der Hand: „Die jungen Menschen bekommen in ihrer Ausbildung schon den Stallgeruch und die nötige Nestwärme.“ So seien sie in der Lage zu erkennen, ob sie sich langfristig in dem Unternehmen wohlfühlen würden. Deshalb sei ein zukünftiges Ziel, neben Mechatronikern auch Lehrlinge in den Bereichen IT, Administration und anderen aufzunehmen. Um den Horizont der künftigen Fachkräfte zu erweitern, bietet Linde auch internationale Rotationen mit Niederlassungen in Deutschland, Schweden und England an.  „Die LINAK ist für uns aber bei Weitem nicht nur eine reine Personalschmiede“, betont Witzger, „sie erlaubt unseren Mitarbeitern auch, sich an die ständigen Marktentwicklungen anzupassen.“ So gebe es auch eine Fachkraft, die ausschließlich für die Aus- und Weiterbildung zuständig sei. Aktuell gibt es 20 Lehrlinge bei Linde, 9 davon werden im März fertig und möchten – wen wundert‘s – allesamt im Unternehmen bleiben.

Quelle: Logistik Express Ausgabe Nr.1 | 2009