Die international tätige Gilgen Logistics ist eine führende Generalunternehmerin von Intralogistik-Gesamtsystemen.

Die Kernkompetenzen umfassen automatische Förder- & Lagersysteme, Hochregallager, Automatisierung, IT-Lösungen, Verladesysteme, Spezialgeräte und den Aftersales-Service. Mit ihrem breiten Produkte- und Leistungssortiment bietet sie komplette Logistiklösungen mit Eigenprodukten zur Realisierung von einfachen bis komplexen Gesamtsystemen für den Handel, Dienstleistungssektor und die Industrie. Das Schweizer Familienunternehmen mit 60-jähriger Tradition zählt rund 160 Mitarbeitern an den Standorten Oberwangen (Hauptsitz, Schweiz), Brislach (Schweiz), Dortmund (Deutschland) und Stuttgart (Deutschland).

Die Firma Gilgen Logistics AG setzt im Zuge der Industrie 4.0 bei den eigens entwickelten Intralogitik-Systemen vermehrt auf die Digitalisierung zusammen mit Augmented Reality. Die ersten Projekte wurden bereits erfolgreich umgesetzt.
Die Digitalisierung macht auch vor Hochregallagern und der daran angeschlossenen Logistik nicht Halt. «Unsere Systeme sollen im Rahmen der Industrie 4.0 einen wichtigen Teil der Wertschöpfungskette spielen. Alle unsere Förderanlagen werden digital unterstützt und die Automatisierung weiter vorantreiben», sagt Daniel Gilgen, Geschäftsbereichsleiter «Systeme» und Stellvertretender CEO. Seit mehreren Jahren entwickelt Gilgen Logistics die Möglichkeiten der Digitalisierung auf den Intralogistik Anlagen. Augmented Reality macht die Digitalisierung dann noch sichtbar und kann auf verschiedenste Möglichkeiten die Arbeiten unterstützen. Das ist viel mehr als nur eine Spielerei.

Virtuell durch die Anlage laufen: So wird bereits im Verkaufsprozess auf Augmented Reality gesetzt. «Wir können potenziellen Kunden die gewünschte Anlage mit allen Konfigurationen dank Augmented Reality in 3D präsentieren und direkt vor Ort durch die Anlage laufen», erklärt Daniel Fricker, Leiter Entwicklung. «Damit dies überhaupt erst möglich wird, müssen alle einzelnen Elemente im System erfasst werden.» Am Ende ist die einzigartige Kundenanlage bis auf die einzelne Schraube digital erfasst. Damit entsteht die die komplett individuelle digitale Anlage.

Unterstützung bei Wartung und Reparatur: Jedes individuelle Element wird mit einem eindeutigen QR-Code versehen. Alle Daten zu diesem Element sind aus der Cloud abrufbar. «So können unsere Servicetechniker vor Ort und die Kunden auf alle relevanten Informationen mit dem Smartphone oder Tablet zugreifen», erklärt Fricker. «Mit der zusätzlichen Augmented Reality App können die Servicetechniker bei Wartungsarbeiten und Reparaturen mit zusätzlichen Informationen und animierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen direkt auf der Anlage angeleitet werden». Zusätzlich kann ein Spezialist am Hauptsitz von Gilgen Logistics direkt unterstützen. Dies spart wichtige Zeit und Kosten, da die Reisezeit wegfällt. Wird dabei anstelle eines Smartphone eine AR-Brille verwendet, hat der Monteur sogar beide Hände zum Arbeiten frei.

Die erste Anlage bei einem Kunden wurde bereits in Betrieb genommen. Zusammen mit den Anleitungen wird die Sicherheit im Umgang mit der Anlage erhöht und Fehler reduziert. Das ist ein Know-how Transfer Just-in-time. Gleichzeitig wird auch der Prozess bei Gilgen Logistics verschnellert, vereinfacht und Papier eingespart.

Mehr Informationen unter: www.gilgen.com

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