Das niederbayerische Unternehmen NeoLog liefert mit ca. 20 Mitarbeitern seit 2015 branchenübergreifend Lean-Management-Lösungen für intralogistische Prozesse in Produktion und Materialwirtschaft. Von Landshut aus betreut ein Spezialistenteam nationale und internationale B2B-Kunden, die Lean-Manufacturing als ganzheitliche Lösung erhalten.

Ergonomie, Arbeitssicherheit, Prozesseffizienz, Material und Montage sind einzelne Bausteine des Portfolios, das analoge und digitale Komponenten zusammenführt: NeoLog bietet u. a. Rohrklemmsysteme aus Stahl und Aluminium, maßgeschneiderte Arbeitsplätze für Fertigung, Verwaltung und Logistik, das Materialordnungssystem „Shadowboard“, die Gesten-gesteuerte Pick-to-Light-Lösung „pickFinder“ und das elektrische Transportsystem „360Mover“, damit Prozesse in Fertigung und Montage möglichst schlank ablaufen. Im NeoLog-Onlineshop sind sämtliche Materialien rund um die Uhr abrufbar.

Seit inzwischen sechs Jahren bauen Lean-Manufacturing-Spezialisten von NeoLog individuelle Einrichtungen für Logistik, Montage und Fertigung. Das Konzept der „Serviceoase“ stellt das Landshuter Unternehmen zum bereits dritten Mal auf der LogiMAT aus. Kernthema wird die O-Zelle sein: eine neuartige, Robotik-gestützte Lösung, die in der Fließfertigung bislang übliche U-Zellen überflüssig macht.

Christoph Veitlbauer, geschäftsführender Gesellschafter NeoLog, erklärt: „Die Serviceoase bildet seit Jahren einen Gegenpol zur immer noch aktuellen B2B-Servicewüste. Kunden finden in ihrer persönlichen Serviceoase jederzeit individuelle Beratung für individuelle Ausstattungen.“ Ein Versprechen, das auch die O-Zelle umfasst: Bei dieser patentierten Lösung agieren Werker kreisförmig um einen zentral angeordneten Industrieroboter.

Die kundenspezifisch programmierte Robotik übernimmt die gesamte Andienung sämtlicher Montageplätze und ersetzt somit einen vormals üblichen produktionsnahen Supermarkt. Christian Schulz, zweiter geschäftsführender Gesellschafter, fasst die Nutzen wie folgt zusammen: „Da der Roboter sich aus Behältnissen unter- und oberhalb der Arbeitstische bedienen kann, sparen Kunden Platz und Unterhaltskosten. Und wo kein produktionsnaher Supermarkt mehr nötig ist, werden zudem Wege verkürzt, Kommissionierfehler minimiert und Arbeitsprozesse verschlankt.“

Die O-Zelle wird über eine einzige Schnittstelle mit Waren versorgt: Da diese Schnittstelle ebenfalls automatisierbar ist, steht einer völligen Automatisierung von Warenlager bis O-Zelle nichts mehr im Weg. Veitlbauer: „Als wir in Abstimmung mit Forschern des Technologiezentrums Puls die O-Zelle entwickelten, war es zu Beginn vonnöten, einige Lean-Prinzipien zu schleifen.

Der operative Nutzen gibt uns recht.“ Das Institut Puls, das an die Hochschule Landshut angeschlossen ist, als Partner der Serviceoase. Lizenzinhaber NeoLog vertreibt die O-Zelle seit 2021 international und als ganzheitliche Lösung, von Materialflussplanung bis CE-Zulassung. Schulz zitiert: „Manche Interessenten und Partner nennen die O-Zelle nachvollziehbarerweise 360-Grad-Produktionszelle, was gleich zweifach zutrifft.“ Erstens, weil das kreisförmige Arbeiten typisch ist; zweitens vereint die O-Zelle zahlreiche einzelne Lean-Disziplinen, ist also eine individuelle Lösung, die ganzheitlich auszuarbeiten ist.

Ergonomie, Prozesseffizienz, individuelle Konstruktion: nur drei Aspekte, die auf die O-Zelle zutreffen – und auch auf weitere Lösungen, die auf der LogiMAT in der Serviceoase bereitstehen: Neben passgenau ausgearbeiteten Arbeitsplätzen sind dies 2022 der 360Mover, der als elektrisches Transportgerät besonders dort wertvoll ist, wo schmale Gänge existieren; oder Kommissionier- und Routenzugwagen, die ebenfalls kundenspezifisch ausgearbeitet werden.

Mehr Informationen unter: www.neolog.info

Eingang Ost / Stand EO30