Seit 1975 entwickelt Weber Data Service innovative Speditions- und Logistiksoftware für Speditionen, Verlader, Transport- und Logistikdienstleister und gehört damit zu den erfahrensten Anbietern der Branche.

Das inhabergeführte Unternehmen mit Sitz in Bielefeld beschäftigt 35 Mitarbeiter*innen. Mittlerweile vertrauen mehr als 3.100 User aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien den IT- und Logistikfachleuten – und das zum Teil schon seit vielen Jahren. Zu den Kunden zählen Konzerne wie BEXITY, große mittelständische Logistikdienstleister wie Meyer & Meyer aus Osnabrück und auch kleinere Unternehmen wie die Ewald Spedition.

Kernprodukt von Weber Data Service ist die hoch skalierbare Standardsoftware DISPONENTplus, mit der die gesamte logistische Wertschöpfungskette zwischen Wareneingang, Lager, Disposition und Auslieferung abgebildet werden kann. Speziell für kleinere Unternehmen und Start-ups ohne eigene IT-Abteilung wurde die kompakte Speditionssoftware DISPONENTgo entwickelt, die bereits umfassend vorkonfiguriert ist und eine schnelle und unkomplizierte Einführung erlaubt.

Der IT-Dienstleister Weber Data Service präsentiert auf der Messe LogiMAT (31. Mai bis 2. Juni) in Stuttgart eine Reihe neuer Funktionen seines durchgängigen Transport- und Warehouse Management Systems DISPONENTplus. Der Fokus liegt auf weiteren Erleichterungen und noch mehr Bedienerfreundlichkeit in den Bereichen Lagerverwaltung und Disposition. Zu den Highlights zählt die in DISPONENTplus integrierte Schnittstellen- und Datenkonvertierungslösung von Lobster, die bedarfsweise genutzt werden kann. Weber Data Service stellt aus in Halle 8 am Stand F06.

Spediteure und Transportunternehmer werden im Zuge der Digitalisierung zunehmend in den elektronischen Datenaustausch ihrer Kunden integriert. Schnittstellen zwischen dem eigenen Transport- oder Warehousemanagement zu den IT-Systemen der Auftraggeber sind häufig eine Voraussetzung für die Zusammenarbeit. Der Kosten- und Zeitaufwand für das Einrichten individueller Schnittstellen ist vor allem für kleinere und mittelständische Logistikdienstleister zu hoch. Gleiches gilt für die Anschaffung eigener Schnittstellen- und Datenkonverter, wie sie von Lobster als einem der führenden Anbieter entwickelt und vertrieben werden.

Vor diesem Hintergrund hat Weber Data Service in Kooperation mit Lobster eine integrierte SAAS-Lösung (Software as a Service) für die Datenkonvertierung eingerichtet, die bedarfsweise genutzt werden kann. Damit sind auch kleinere Unternehmen für die automatische Übernahme, Konvertierung und Bereitstellung verschiedenster Datenformate gerüstet. Denn jeder Kunde liefert seine Daten in individuellen Formaten wie zum Beispiel EDI, XML, Idoc, ANSI, CSV, SXC oder XLS. Die Liste der möglichen Datei-Endungen ist noch viel länger, aber die integrierte Lösung von Weber Data Service stellt sich automatisch und ohne Verzögerung auf alle Möglichkeiten ein.

Neben den ausschließlich dateibasierten Konvertierungsmöglichkeiten bietet Weber Data Service mit der Lösung die Kommunikation auch auf Basis serviceorientierter Strukturen (SOA) an. Damit können auch kleinere Unternehmen ihren Kunden Webdienste anbieten, um die typischen Standards und Protokolle im Webservice-Umfeld wie HTTP, HTTPS, XML, SOAP, REST, WSDL und UDDI abzudecken.

Während der Konverter unauffällig im Hintergrund arbeitet, sind die übrigen Änderungen an DISPONENTplus für jeden Anwender spürbar. So ermöglicht die aktuelle Version zum Beispiel die einfache Neuzuordnung von Lagerkunden zu bestehenden Artikeln. Mit der Funktion „Lagerkundentausch“ können innerhalb eines Lagerortes die zugehörigen Lagerkunden auf Knopfdruck geändert werden. Dadurch spart sich der Sachbearbeiter das mühselige manuelle Ein- und Auslagern. Stattdessen kann er die Bestandswaren unter den Lagerkunden austauschen. Diese Funktion ist sehr hilfreich, wenn Lagerkunden ihre Ware untereinander verkaufen.

Ebenfalls neu ist die vereinfachte Auftragserfassung von Lageraufträgen, wenn die Maße von den hinterlegten Artikel-Stammdaten abweichen. Jetzt können die abweichenden Maße wie Länge, Breite und Höhe direkt beim Erfassen des Auftrags eingegeben werden, ohne die Stammdaten aufzurufen. Bei der Lagerortfindung werden diese Abweichungen automatisch und vorrangig von DISPONENTplus berücksichtigt.

Einen weiteren Vorteil in der Bedienung bringt die jetzt verfügbare Historie für Bestandzustandveränderungen. Im Lagerbereich ist der Bestandzustand ein wichtiges Element der Bestandsführung. Typische Bestandszustände sind „Frei“, „Gesperrt“ oder „Labor“. Durch einen fehlerhaften Bestandzustand kann demnach eine gewünschte Auslagerung verhindert werden.

Bei DISPONENTplus kann die Bestandszustandsveränderung sowohl per DFÜ als auch manuell vorgenommen werden. Durch die Historie kann jetzt auch im Nachhinein geprüft werden, wann und durch wen die Veränderungen am Bestandszustand durchgeführt wurden.

Aber auch Disponenten profitieren von den Weiterentwicklungen der bewährten Software. So erhalten Empfänger jetzt automatisch per E-Mail einen Link für die Sendungsverfolgung, wenn die Sendung zuvor in DISPONENTplus erfasst wurde. Außerdem können die Grenzen der Deckungsbeiträge jetzt farblich gekennzeichnet werden, um bei der Tourenplanung die Kosten nicht aus dem Auge zu verlieren.

Mehr Informationen unter: www.weberdata.de

Halle 8 / Stand F06