Logistik Lexikon

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K

KabotageInländischer Warentransport von einem Hafen zum anderen

Warentransport in einem Land durch ein Fahrzeug, das in einem anderen Land registriert ist

Beförderung eines Containers zwischen einem Lagerplatz und einer von dem Besitzer des Containers vorgesehenen Ort. Der Betreiber kann den Container im Austausch und während des Transfers benutzen

  
KaiOrt in einem Hafen, an dem Schiffe tatsächlich anlegen können.
  
KaiempfangsscheinÜbernahmeschein. Dokument, in dem ein Frachtführer bestätigt, dass die zu transportierenden Güter in Empfang genommen wurden.
  
KanbanEine Sonderform der Just-in-Time Produktion, bei der die Behälter für benötigte Zuliefer- und Ausrüstungsteile mit einer Karte als Informationsträger versehen werden. Es handelt sich dabei um ein Holprinzip (im Gegensatz zur angebotsorientierten Produktion), bei dem einzelne Werkstättenbereiche signalisieren, wann sie Teile aus der Materialbeschaffung oder von Lieferanten benötigen.

Anmerkung: Es handelt sich um eine freie Übersetzung aus dem Japanischen, wo „Kanban“ „Karte“ bedeutet.

  
KapazitätAllgemein: Die gesamt zur Verfügung stehende Arbeitskraft. Siehe auch Kapazitätsauslastung.
  
KapazitätsauslastungDer Teil der Kapazität einer Einrichtung (Maschine, Lagerhaus, Waggon etc.), der in einem gegebenen Zeitraum (Produktion, Lagerung, Transport etc.) beansprucht wird.
  
KapazitätssimulationEine Technik zur Schätzung der für eine Produktion benötigten Kapazität vor Beginn der Produktion. Simulationen sind für gewöhnlich auf die Kernarbeitsprozesse oder kritische Stadien beschränkt.
  
KLTKleinladungsträger
  
KnotenpunktLogistik: Ein fester Ort, an dem Ware gelagert wird, d.h. nicht weiter bewegt wird. Ein Knotenpunkt könnte ein Lagerhaus sein oder eine Fabrik, sowie jegliche Form von Lieferzentren.
  
Kombinierte TransporteinheitWechselaufbauten und Container, die für den kombinierten Transport geeignet sind und verwendet werden.
  
Kombinierter TransportGüterfluss, bei dem ein und dieselbe Transporteinheit oder dasselbe Transportmittel verwendet wird, das nacheinander verschiedene Transportmodi nutzt, ohne dass die Güter umgeschlagen oder umgepackt werden müssen, wenn das Transportmittel gewechselt wird.
  
Kombinierter VerkehrIntermodaler Transport, wobei die längste Strecke durch Europa von inländischen Wasserwegen, Meeren und der Schiene abgedeckt wird, während jedes auf der Straße zurückgelegte Teilstück so kurz wie möglich gehalten wird.
  
Kombinierter Verkehr, BetreiberEin Spediteur, der anbietet, Sendungen mit verschiedenen Transportmitteln zu befördern.
  
Komm-LTKommissionierungsladungsträger
  
KommissionierauftragEin Auftrag, der aus mehreren Auftragspositionen besteht, welche dann in der gewünschten Menge aus dem Bestand genommen und entweder an den Kunden versandt oder für einen Produktionsprozess verwendet werden.
  
Kommissionierliste (Pickliste)Ein Dokument, auf dem das für einen Herstellungsprozess oder für den Transport an einen Kunden benötigte Material aufgelistet ist. Gemäß der Liste wird dann das Material aus einem Bestand genommen.
  
KommissionierstaplerEin Gabelstapler mit einer zusätzlichen Plattform, die zusammen mit den Gabeln hochfährt. Der Kommissionierer kann so Ware auf die Plattform laden oder sie in die Regale stapeln.
  
KonnossementHierbei handelt es sich um eine andere Bezeichnung für den Frachtbrief. Dieser Begriff wird speziell für den Seetransport verwendet. Zugleich gilt das Konnossement als Empfangsbestätigung des Verfrachters und Versprechen der Ablieferung des Frachtgutes an den legitimierten Inhaber des Konnossements. Der Empfänger des Konnossements ist zugleich auch Warenbesitzer. Mit Weitergabe des Konnossements gehen auch die Besitzrechte der Ware an den Empfänger über. Das Konnossement ist ein warenbegleitendes Dokument.
  
KonvertierenÜbersetzen von Daten eines bestimmten Formats in ein anderes Format. Dieses muss z.B. angewendet werden, wenn Sender und Empfänger unterschiedliche EDV-Applikationen verwenden.
  
KriegsrisikoDas Risiko, in eine kriegerische Auseinandersetzung zu geraten (Bürgerkrieg, Kidnapping oder Piraterie etc.). Mögliche Schäden an der Ware werden dann nicht von einer allgemeinen Ladungsversicherung oder einer Police für Gefahren auf hoher See abgedeckt, sondern erfordern eine gesonderte Kriegsversicherung.
  
Kritischer PfadBestandteil im Netzwerkplanungsssystem, siehe dort
  
KundeEine Person, Abteilung oder Organisation innerhalb oder außerhalb des Unternehmens, an die Waren und/oder Dienstleistungen geliefert werden.
  
Kundendienst (Customer Service)Dienstleistung, die eingerichtet wurde, um ein verlässliches Bindeglied zwischen dem Zeitpunkt der Angebotsanfrage und dem Zeitpunkt der Warenlieferung zu schaffen, mit dem Ziel, eine langfristige Kundenzufriedenheit- und Bindung zu erreichen.
  
KVPKontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess – durch den KVP soll die Qualität gesteig werden
  
KühleinheitenContainer oder LkW, deren Innentemperatur gesteuert werden kann.
  
KühlgutGüter, deren Temperatur während des Transports kontrolliert werden muss.
  
KühllagerEin Lagerhaus für Nahrungsmittel oder andere verderbliche Artikel, die bei einer gewissen Temperatur gelagert werden müssen.