Logistik Lexikon

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N

Nachbestellungssystem mit festen IntervallenEin periodisches Nachbestellungssystem mit festen Zeitintervallen zwischen den Aufträgen, z.B. wöchentlich, monatlich oder vierteljährlich, mit variablem Auftragsvolumen in Abhängigkeit vom ermitteltem Verbrauch seit der letzten Revision.
  
Nachfrage, erwarteteDie Warenmenge, die voraussichtlich über einen vorhergesagten Zeitraum aus dem Warenbestand abgezogen werden wird, sofern der Bedarf nicht die Erwartungen der Vorhersage übersteigt.
  
NachfragesteuerungBegriff, der sämtliche mit der Bedarfserkennung und -steuerung in Verbindung stehende Tätigkeiten umfasst, einschließlich des Auswertens der gewonnenen Information zu für den Primärbedarfsplaner nützlichen Daten.
  
NachlaufTransport von Empfangshafen zum Empfänger.
  
Narrow BodyFlugzeug mit nur einem Gang in der Mitte.
  
NebenproduktEin Abfallprodukt des Hauptproduktionsprozesses. Nebenprodukte entstehen oft in der verarbeitenden Industrie, z.B. in Raffinerien und in der chemischen Industrie, wo im Rahmen der Erzeugung der Primärprodukte in Zwischenstadien auch andere Produkte abfallen.
  
NetztechnologienEthernet, Token Ring, FDDI oder ATM
  
NetzwerkEine Kette, Gruppe oder ein System, die miteinander verbunden sind oder in Verbindung stehen. In der grafischen Darstellung werden die einzelnen verbundenen Aktivitäten durch Pfeile dargestellt. Wenn einige der Aktivitäten voneinander abhängen, treffen entweder Anfang oder Ende in einem so genannten „Meilenstein“ zusammen, der durch ein Quadrat oder einen Kreis dargestellt ist.

In der Logistik bezeichnet der Terminus den Warenfluss entlang der Distributionskanäle zwischen der Fabrik und den Distributionszentren.

  
NetzwerkplanungssystemEine Methode zur Erstellung eines Zeitplanes für ein Projekt. Das Projekt wird zu diesem Zweck in die einzelnen Tätigkeiten unterteilt, die dann in ein Pfeildiagramm angeordnet werden, wo sie ein logisches Netzwerk bilden. Im Folgenden wird die Dauer jeder Tätigkeit analysiert. Dabei werden die Tätigkeiten identifiziert, welche die Vorlaufzeit bestimmen (kritischer Pfad). Gelder und Kapazitäten können dann zwecks Verbesserung des Zeitplanes neu verteilt werden. Die Dauer des Projektes lässt sich auf diese Weise so genau wie möglich abschätzen. Wenn im Verlauf des Projektes Abweichungen von dem geschätzten Zeitplan auftauchen, so wird dieses angezeigt und kann korrigiert werden, bzw. es können Maßnahmen ergriffen werden, um Schaden zu vermeiden.

Es existieren verschiedene Netzwerk-Planungssysteme, z.B. PERT(Program Evaluation und Review Technique); CPM (Critical Path Method) und andere.

  
NeuterminierungDas Erstellen eines neuen Zeitplanes, also das Abwandeln bestimmter Fälligkeitstermine für eine Aktivität, wenn sie nicht mehr im Zeitplan ist.
  
Neutral Airway Bill Neutraler LuftfrachtbriefStandard-Luftfrachtbrief, auf dem der Frachtführer noch nicht identifiziert ist.
  
Nicht geplante Stunden (Non-scheduled Hours)Die Stunden, während derer eine Maschine nicht für den Arbeitseinsatz geplant ist. Nicht geplante Stunden können Pausenzeiten, Wochenenden, Wartungszeiten, die im Voraus geplant wurden, und andere sein.
  
Non Vessel Operating Common Carrier (NVOCC)Eine Organisation, die keine eigenen Schiffe hat, aber Dienstleistungen als Hauptfrachtführer für einen Kunden anbietet und die Beförderung übernimmt.
  
Non-accountingDokument, das einen überseeischen Agenten anweist, all die Kosten aufzulisten, die in einer separaten Rechnung fakturiert werden.
  
Normale Stückgut-RateIn der Luftfracht: Unter-45 Kilogramm-Rate. Wenn dieses nicht existiert, ist die Rate unter 100 Kilogramm.
  
NutzlastMaximale Last, die ein Container oder ein Fahrzeug zu tragen vermag, ausschließlich seines Eigengewichtes. Die Nutzlast schließt auch Ladungssicherungen mit ein.
  
NVOCCNon Vessel Operating Common Carrier – der NVOCC ist ein Transportunternehmer, der in eigenem Namen Güter über See befördert und i.d.R. eigene Bills of Lading ausstellt, jedoch nicht über eigenen Schiffsraum verfügt.
  
Nächst höhere FertigungsstufeDie nächst höhere Ebene in einem Fertigungsprozess, bei dem das zu fertigende Produkt weiter fortgeschritten ist.