Zwei neue Partner verstärken das Stückgutnetz von Online Systemlogistik (OSL): Die Oneflow GmbH, Ratingen, übernimmt für OSL seit September das Gebiet in der Region um Düsseldorf; die Heinrich von Wirth GmbH & Co. KG ist mit ihrem Standort in Gingen an der Fils seit Oktober für die Relationen in Ulm und Umgebung zuständig.

Das Einzugsgebiet von Oneflow umfasst die Region östlich von Düsseldorf zwischen Ratingen und Hilden; hier war zuvor die Spedition Kleine zuständig, die Ende 2022 bei OSL ausscheidet. Für den Stückgutumschlag fährt Oneflow sowohl das Zentral-HUB in Schlitz als auch das neue West-HUB in Bottrop an. H. von Wirth holt und bringt Güter für das Gebiet zwischen Stuttgart und Ulm vom bzw. zum OSL-Zentral-HUB. „Dank des neuen Partners H. von Wirth konnten wir die Gebietsaufteilung hier optimieren“, sagt Verena Käuper, Prokuristin bei Online Systemlogistik. „Da sich viele Transportwege verkürzen, reduziert sich gleichzeitig der CO2-Ausstoß.“

Starker Mittelstand: die neuen Partner im Überblick.
80 Mitarbeitende, 25 LKW, 20.000 qm Logistik- und 2.000 qm Umschlagfläche bringt H. von Wirth bei OSL ein; Hauptsitz ist Stuttgart. Bei Oneflow, einem Unternehmen der Rath Holding GmbH, sind aktuell 72 eigene Mitarbeitende beschäftigt. Oneflow verfügt über 45 Fahrzeuge, 4.000 qm Logistik- und 1.500 qm Umschlagfläche. Beide Unternehmen bieten Stückgut- und Teilladungs- sowie Luft- und Seefrachtverkehre an. H. von Wirth legt einen weiteren Schwerpunkt auf Lager- und Kontraktlogistik, Oneflow auf eCommerce-Logistik.

„Mit H. von Wirth haben wir einen sehr traditionsreichen, mit Oneflow einen sehr jungen Mittelständler für unser Stückgutnetz gewonnen“, sagt Verena Käuper. „So profitieren wir nicht nur von mehr Kapazität in zwei Metropolregionen, sondern auch vom unterschiedlichen Erfahrungsschatz der Unternehmen: Oneflow ist weit vorn bei der Digitalisierung, H. von Wirth hat exzellente Stückgut- und Kooperationserfahrung.“

Nach dem Beitritt der beiden Neuen gehören nun insgesamt 96 Systempartner zum OSL-Stückgutnetz. Von den fünf Dienstleistern, die bei Verteilung und Beschaffung unterstützen, jedoch selbst keine Ladung einspeisen, werden zwei Anfang nächsten Jahres in die Partnerschaft wechseln. „Damit haben wir unser selbst gesetztes Ziel, künftig nur noch Partner mit gleichen Rechten und Pflichten im Netz zu haben, fast erreicht“, freut sich Verena Käuper.