Tünkers zeigt fahrerlose Transportsysteme in großer Vielfalt.

Der Ratinger Maschinenbauspezialist Tünkers treibt den aktuellen Trend nach Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) voran und punktet dank des modularen Aufbaus seiner eigens entwickelten FTS mit einer großen Vielfalt an mobilen Transportsystemen. Aufgrund der extrem hohen Nachfrage aus der Industrie geht das Unternehmen davon aus, dass sich das Marktsegment in den nächsten Jahren explosionsartig entwickeln wird und rechnet damit, dass man sich dabei eine wichtige Marktposition, vor allem in der Automobilindustrie, erarbeiten kann.

Aktuell plant Tünkers in der Serienproduktion die Montage von circa 1000 Fahrerlosen Transportsystemen pro Jahr und Schicht und kann damit einen maximalen Jahresoutput von rund 3000 Systemen sicherstellen. Zu den Hauptabnehmern gehört die Automobilindustrie und deren Zulieferer, aber auch jeder andere Kunde, der seinen Logistikprozess automatisieren möchte. Neben den Plattformen für Montagelinien umfasst das vielfältige Tünkers-Programm auch Schlepper, Unterfahrschlepper, Rollenbahnen und Staplerfahrzeuge.

Das frei navigierbare Stauförder-FTS beispielsweise ermöglicht die freie Gestaltung des Werks- oder Zellenlayouts. Jedes FTS wird als zusätzlicher Bauteilpuffer eingesetzt und kann vom Werker, Roboter oder auch direkt von einem angekoppelten Stauförderer beladen werden. Auch größere Entfernungen, eine nicht geradlinige oder eine Förderung durch mehrere Gebäudekomplexe stellen für das Stauförder-FTS kein Problem dar.

Durch den Einsatz eines eigens entwickelten elektrischen Feinpositionierungssystem werden die autonomen Applikationen außergewöhnlich präzise: Das elektrische Kopplungselement EMCP 80 ermöglicht eine Feinpositionierung von +/- 0,2 mm. Weiterer Vorteil ist die modulare und adaptive Bauweise der FTS aus Ratingen. So ist man nicht nur in Sachen Aufbau, sondern auch bei der Navigation sehr flexibel.

Damit Mensch und Roboter gefahrlos miteinander arbeiten können, besitzen die Tünkers-FTS serienmäßig Sicherheitskomponenten zur Geschwindigkeitskontrolle, zur Anti-Kollisionskontrolle, zur Überwachung der Steuerzeiten sowie Not-Halt-Schalter. Die Umgebung des FTS wird von einem Lasersystem in einem Umkreis von bis zu 7m überwacht. Sobald ein Hindernis erkannt wird oder ein Objekt in den einprogrammierten Sicherheitsbereich eintritt, löst das Lasersystem aus, wird FTS abgebremst oder stellt den Betrieb sofort ein. Darüber hinaus wird der Zustand des FTS kontinuierlich überwacht und eine schnelle Identifizierung von Systemausfällen sichergestellt. Damit wird das Ausfallrisiko im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um ein Vielfaches reduziert.

Mehr Informationen unter: www.tuenkers.de

Halle 7 / Stand F80